ACHTUNG...

einige Gedichte könnten triggern. Es wurden keine Sternchen oder Sonstiges gesetzt!!!



Herz

Wenn Du mal ein Herz zerbrichst, dann wird es nie wieder ganz.
Oder wenn Du es etwa zerkratzt, dann bekommt es nie wieder Glanz.
Das geht oft so schnell, dass man er gar nicht spürt.
Und man merkt oft zu spät, dass dieses eine nichts mehr wird.
Wenn Du versuchst, ein neues Herz zu gönnen, dann hat es meist schon Kratzer drin.
Den Glauben an das Gut und die Liebe hat es längst verloren,
weil andere haben es verdorben !

Leise prasseln Regentropfen gegen meine Fensterscheibe,
dumpf klingend wie mein Herzschlag
ungleichmäßig ......immer schneller werdend
ich schweife ab in Erinnerungen an Dich
sehe Dich vor mir
fühle den Schmerz der wieder aufsteigt
Traurigkeit begleitet mich
jede Sekunde des Tages .....bis tief in die Nacht
was ich auch mache
du bist immer in meinen Gedanken
jeder versuch Dich aus ihnen zu verdrängen
verstärkt nur das Gefühl der Sehnsucht in mir
die Verzweiflung ....
keine Möglichkeit Dir zu entkommen
keine .... zu Dir zu kommen
diese Sehnsucht .....
ist nur in mir du empfindest sie nicht
in Gedanken versunken sehe ich aus dem Fenster

Regentropfen und das dumpfe pochen meines Herzens

jede Sekunde meines Lebens

Hoffnungslos für Dich

Der Brunnen

Ein tiefer, schwarzer Brunnen,
gefüllt mit Selbstzweifeln,
ich will hinaus, will mich retten,
will endlich zu dir.
Doch ich schaff es nicht.
Voll Sehnsucht und Hoffnung warte ich auf dich.
Du stehst am Brunnenrand,
reichst mir deine hand.
Langsam und Sicher.
Mit starker Hand ziehst du mich in eine neue bunte Welt.
Voller Wärme nimmt sie mich auf.
Doch dann lässt du wieder los!
Jetzt sitz ich wieder hier,
auf dem Grund des Brunnens und warte auf die nächste Hand...

Schein

in der Zeit in der ich erkennen musste,
dass meine Stärke meine größte Schwäche ist,
in der Zeit in der ich erfuhr,
wie leer Worte sein können,
in der Zeit in der ich erkennen musste,
dass es keinen Gott gibt,
in der Zeit in der ich erkannte,
dass alles ein einziger Schein ist,
in dieser Zeit verlor ich mich selbst

Da ist es wieder

Da ist es wieder!
Dieses Gefühl das
mich so viel nachdenken lässt,
das mir so sehr weh tut.

Das was es auslöst
kenne ich nicht.
bin ich allein
oder verlassen mich alle?

Nun ist es wieder da.
Es bohrt sich wieder
in mein Herz.
Und mein Herz... weiß nicht weiter.

Allein hier zu liegen
ohne jemanden der wärmt.
Einsamkeit ist meine
einzigste wärmende Decke.....

Aus!

Ich schwimme in einem Meer aus Tränen,
tief du wohlig warm.
Ich schwimme darin, bade in Verzweiflung,
ertrinke fast, an meinem eigenen Kummer.
Der Schmerz zieht mich hinab.

Niemand ist da, der mich retten könnte.
Ich schreie und meine Tränen lassen das Wasser steigen
Und niemand ist da, der mich hören könnte.
Ich fühle mich, als wäre ich tonnenschwer;
Es gelingt mir nicht auf zu atmen.

Ich spüre, wie mein Herz erstickt.
Meine Gebete hallen in die Unendlchkeit.
Und ich schaue hinauf zu den Vögeln,
die dort über mir kreisen, so frei im Sonnenlicht,
...ohne Angst zu fallen.

Ich möchte auffliegen,
den tödlichen Tiefen entkommen,
doch ich habe keine Kraft mehr weiter zu kämpfen....
....der Schmerz zieht mich hinab....
alles ist hier dunkel und wird allmählich immer schwärzer....

...ich sterbe!

ANGST vor Abstand. ANGST vor Nähe.
ANGST zu lachen. ANGST zu weinen.
ANGST zu reden. ANGST zu schweigen.
ANGST zu erzählen was ist,
ANGST zu erzählen was war,
ANGST zu erzählen was für immer bleibt.
ANGST zu träumen. ANGST zu wissen.
ANGST einzuschlafen.
ANGST einzuschlafen und wieder aufzuwachen.
ANGST vor einem Traum, den man nicht kennt.
ANGST vor dem Gefühl, wenn man morgens aufwacht
und nicht weiß, warum man ANGST hat.
ANGST vor Höhe. ANGST vor Tiefe.
ANGST vor Blicken. ANGST übersehen zu werden.
ANGST zu glauben. ANGST zu hoffen.
ANGST zu leben. ANGST zu sterben.
ANGST vor Liebe. ANgst vor Hass.
ANGST vor dunkel. ANGST vor hellen.
ANGST dich zuverlieren.
ANGST dich wirklich zu besitzen.
ANGST vor dem umklammern.
ANGST vor dem fallengelassen werden.
ANGST zu sagen was los ist.
ANGST alles zu vertuschen.
ANGST zu lieben. ANGST ausgenutzt zu werden.
ANGST vor der Erinnerung,
ANGST vor den Gefühlen,
ANGST vor dem alleinsein,
ANGST vor den Enttäuschungen,
ANGST vor der /ukunft,
ANGST vor dem Leben,
ANGST und Schmerzen,
Schmerzen vor ANGST.
ANGST vor den ... ,
ANGST vor den wissenden Blicken,
ANGST vor den schwach sein.
ANGST vor Menschen. ANGST vor sich selbst.
ANGST nie wieder ANGST zu haben.
ANGST vor der Hilfe ANGST zu haben zu lernen.
ANGST davor ÄNGSTLICH zu sein.
ANGST davor die ANGST zu verlieren.
ANGST davor wieder ANGST zu haben.

aber meine größte ANGST ...
ANGST vor der ANGST!!!

Angst frisst sich in meine Seele,
verschnürrt mir mehr und mehr die Kehle.
Sie beißt sich vom Bauch bis in die Brust,
raubt mir nach und nach die Lebenslust.
Schleicht sich ein, heimlich, still und leise,
mehr und mehr gefriert sie mein Herz zu Eise.
Die Angst lähmt und spinnt mich ein,
nach und nach in ein Netz aus Fäden fein.
Woher sie kommt, kann ich nicht erklären,
ich versuch mich immer mehr und mehr zu wehren.
Werde ich sie eines Tages einst besiegen,
oder werde ich ihr nach und nach erliegen?

Nur „gute“ Menschen haben Schuld.
Sie schämen sich für ihre Fehler.
Schlechte“ Menschen kennen keine Schuld.
Sie stehen zu ihren Fehlern.
Gute Menschen machen das, was sie sollen
schlechte Menschen machen das, was sie wollen.
Gute Menschen sehen die Welt mit den Augen des Hasses.
Schlechte Menschen sehen die Welt mit den Augen der Freiheit.
Durch Hass sieht man das Schlechte.
Durch Freiheit sieht man alles.

Wenn es Morgen nicht mehr gibt

Hab ich dann genug gegeben?
Wissen meine Freunde
was sie mir bedeuten?
Wenn es Morgen nicht mehr gibt
hab ich meiner Mutter oft genug gesagt
das ich sie lieb?
War ich genug für meine Geschwister da
Wenn es Morgen nicht mehr gibt
weißt du dann wie sehr ich dich noch lieb?

Wenn es Morgen nicht mehr gibt
Hab ich dann genug getan?
Stand ich immer zu mir selbst?
oder hab ich mich oft selbst belogen und betrogen?
Wenn es Morgen nicht mehr gibt
kann ich sagen ich hab alles versucht?
Oder fuhr mein Zug des Lebens nur mit halber Kraft?

Wenn es Morgen nicht mehr gibt
hab ich dann all die kleinen Wunder
des Lebens auch geschätzt?
Die Schönheiten gesehen und sie auch geachtet?
Wenn es Morgen nicht mehr gibt
hab ich dann genug gekämpft
für Gerechtigkeit und auch für mich?

Besser ich fang jetzt gleich damit an
bevor es ein Morgen nicht mehr gibt...

Manche versuchen ihr Leben lang
alles richtig zu machen
verbergen ihre Träume
hinter einem Lachen

Fühlen sie sich schlecht
weinen sie für sich allein
wollen nicht verletzlich wirken
fressen alles in sich rein

Möchten sagen,was sie denken
ihre Seele befreien
doch es fehlt der Mut
alles rauszuschreien

Die Verzweiflung wächst
sie irren durch ihr Leben
schrumpfen mit jedem Fehler
während sie innerlich beben

Irgendwann ist alles sinnlos
die Kräfte verlassen sie dann
und sie möchten sterben
zu brechen den quälenden Bann

Ich weiß wie das ist
sich selbst zu zerstören
denn sie sind so wie ich
nur..ich will nicht dazu gehören..!!

Ich sehe dich schwächer werden
du ringst um Luft
schnappst nach meinem Leben
lechzt nach meinem Blut

Ich sehe dich verenden
so stark,wie du mal schienst
wirkst du längst nicht mehr
so groß,wie du mir vorkamst
warst du nie

Ich sehe dich qualvoll sterben
sehe dich
wie du nach mir greifst
um mich mit dir in die Tiefe zu reißen

Ich sehe mich
mit schlechtem Gewissen
dich nicht mehr haben zu wollen
wo wir doch so viel Zeit miteinander verbrachten
Aber auch mit erleichterter Seele
dich bald nicht mehr ertragen zu müssen

Ich sehe dich,mein altes Leben...meine Vergangenheit
Stehe allein in der Gegenwart
und reiche der Zukunft die Hand..!


(Burning Angel)

Es gibt Momente,
da lebe ich einfach nur so für mich hin.
Ich tue Dinge, ohne zu wissen wofür.
Ich lache, obwohl ich traurig bin
und bin traurig ganz ohne Grund.
Ich bin auf der Suche nach etwas,
woran ich mich festhalten kann - und finde nichts.
Ich möchte frei sein, laufen, alles hinter mir lassen.
Aber ich bin gefangen im Hier und Heute.
Ich bin allein, obwohl um mich herum überall Leute sind.
Ich sehe aus dem Fenster und meine Stimmung hat die Farbe der Wolken:
trostlos, grau ...
Doch dann schaue ich auf und erblicke einen Sonnenstrahl.
Mir wird klar, es sind nur Momente, schnelle Gedanken.
Ich will nicht in Selbstmitleid versinken,
sondern leben,
auch wenn es mir manchmal sinnlos erscheint

(kind der nacht)

Wenn Träume sterben

Wenn Träume sterben
geht ein Teil deines Lebens verloren
dann wurdest du zum Verlierer erkoren.

Wenn Träume sterben
gehst du einen Schritt im Leben zurück
dann findest du niemals dein einziges Glück.

Wenn Träume sterben
kehrt Trauer in deinem Herzen ein
du fühlst dich verlassen, verloren und klein.

Wenn Träume sterben
ziehst du dich vom Leben ab
du meinst du wandelst in einem finsteren Grab.

Wenn Träume sterben
bist du einsam und allein
kannst noch nicht mal
ein fürsorglicher Freund mehr sein.

Wenn Träume sterben
bricht eine Welt zusammen
es ist als wären alle von dir gegangen.

Wenn Träume sterben
bist du nicht mehr du
du willst eigentlich nur noch
ewige Ruh.

(kind der nacht)

Todessehnsucht

Manchmal da wünschte ich, ich wäre Tod,
dass mich der ewige Schlaf umhüllt.
- Und Morpheus mich in seiner Welt der Träume,
für immer doch gefangen hielt.

Doch dann denk ich an die,
die mir als einzge hier noch wichtig sind.
- Die mich ans Leben binden,
das wie im Traume da verrinnt.

Sie wissen nicht, dass sie es sind die mich hier halten,
und dass ich sie doch hasse dann und wann dafür.
- Und niemals solln sie es erfahren,
das wünsche ich nun mir.

Ich weiß, sie würdens nicht verstehen,
würden mich fragen dann warum, ich denn den Tode so ersehne.
- Weil sie mein Herz nicht weinen sehen,
und auch nicht wie um meinen Frieden ich hier flehe.

Sie ahnen nicht, wie sie mich leiden lassen,
und ich ertrag es auch meist still.
- Denn wie könnt ich sie denn verlassen,
wenn ich kein Leid ihnen antun will?

So werd ich weiter es ertragen,
und bleib mit meiner Sehnsucht hier allein.
- Und werde mich auch nicht beklagen,
denn eines Tages wird es soweit sein!

(kind der nacht)

Kinderaugen...

In diesen Augen kann man lesen,
wie in einem offnen Buch.
Da... ein kleines zartes Wesen,
gehüllt in Haut,wie sanftes Tuch.

Augen die vor Freude blitzen,
Kinderlachen... herzlich schön.
dieses Lachen will ich schützen,
niemals, sollte es vergehn.

Wie die kleinen Augen lachen,
einfach wundervoll und schön.
Stundenlang könnt ich es machen,
in diese kleinen Augen sehn.

Sind so klar und voller Liebe,
kennen keinen Zorn und Hass.
es ist einfach Kinderliebe,
lustig leben mit viel Spass.

Dieses Glück ist nicht beschieden,
jedem Kind auf dieser Welt.
Viele kennen keine Liebe,
jeder Schlag, der doppelt zählt.

Augen traurig, voller Schmerz,
Tränen, dick und kugelrund.
Sehen tief dir in dein Herz,
Tränen, kullern bis zum Mund.

Kleine, unschuldige Seelen,
misshandelt, missbraucht, umgebracht.
Ertrugen Leid und dieses Quälen,
ein kleiner Körper, viel zu schwach.

Augen, tod und ohne Glanz,
das Leben, kaum das es begonnen,
durch Feigheit und durch Ignoranz,
wie feiner Sand dahingeronnen.

Finde keine Worte,
was ich fühle im Moment.
Soviel Leid an nahem Orte,
Menschen, die man wirklich kennt.

Hinter mancher Türe,
ein Kind, gar bitterlich weint.
Im Herzen ich verspüre,
Wut, Hass und Hilflosigkeit.

Von eignen Eltern geschlagen,
vom Vater, einfach so missbraucht.
Und Kinder müssen es ertragen,
die Seele gebrochen, zerschunden die Haut.


WER nimmt sich dieses Recht,
DAS einem Kinde anzutun.
Die Strafen dafür ungerecht,
"DIE", sollten wirklich niemals ruhen.

Ich zweifel an des Staates Rechte,
der zulässt solche Quälerei.
Ein Kind missbraucht oder misshandelt,
und der Täter? Der ist frei!

(kind der nacht)

Suicide

Ein leiser Aufschrei
Dann Stille
Eine gequälte Seele verlässt ihren Körper...
Der erste Blick fällt auf die durchgeschnittenen Pulsadern...
Ein karminrotes Rinnsal aus Blut fließt den weißen Arm hinunter...
Wieviel Schmerz muss ein Herz ertragen,
Wieviel Pein eine Seele aushalten,
Wieviel Qual ein Mensch überstehen
Bis er sich dem letzten Schritt, der Erlösung hingibt?
Niemand will es sehn,
Jeder schließt die Augen
Tränen werden ebenso ignoriert wie Schreie.
Ein totes Mädchen - für die Statistik nur Selbstmord...
Hintergründe? Unsichtbar!
Es gab keine Hintergründe,
denn niemand bemerkte ihren psychischen Tod..
man sah nur, dass sie anders war..
Doch..
Sah jemand ihren grausamen Fall in die Abgründe ihrer eigenen Seele?
Sah jemand, wie die Augen immer dunkler,
das Lachen immer spärlicher wurde?
Sah jemand, wie sie sich quälte?
Sah jemand, was für Höllen sie durchqueren musste?
Sah jemand die innere Leere in ihr, die allgegenwärtig war?
Sah jemand die eisige Kälte in ihr, die ihr schließlich das Leben unmöglich
machte?
- Kann man so BLIND sein? -

(eisigerengel)

Selbstmord

vorher:

Stell dir vor, du kannst nicht mehr.
Dein Körper ist leer und deine Seele ist schwer.
Statt Lust, hast du schon lange nur noch Frust am Leben.
Das Leben, was soll es dir noch geben?
Du überlegst, was wohl ist, wenn du nicht mehr am Leben bist.
Die alten Träume sind dahin, die ganze Welt macht keinen Sinn.
Jede Hoffnung ist entkommen und die Zukunft nur verschwommen.
Deine Kräfte sind vergangen und dein Herz in Leid gefangen.
Alle lassen dich in Stich, denkst du dann so wie ich?
Dein Leben ist vorbei und nur der Tod macht dich noch frei.

danach:

Dein Körper spürt einen Schmerz, die Seele verlässt dein Herz.
Sie steigt immer weiter rauf und der Schmerz hört langsam auf.
Du siehst deinen Körper, blass und bewegungslos,
doch deine Schmerzen sind nicht gross.
Du siehst die anderen Menschen und ihr Leben
und wir sie dir keinen einzigen Gedanken geben.
Niemand der dich vermisst und keiner merkt das du weggegangen bist.
Doch das ist dir egal, du fühlt keinerlei Qual.
Du fühlst dich leicht und von deinen alten Problemen unerreicht.
Es ist vorbei, du bist tod und endlich frei.

(eisigerengel)

Maske

Ich habe eine Maske auf,
und sie bestimmt meinen scheinbaren Lebenslauf.
Denn ihr wollt nicht sehn, wie es mir geht
und wie es um meine Zukunft steht.

Ihr wollt nur dass ich Spass mache
und dass ich mit euch lache,
auch wenns mir dreckig geht.
Weil ihr mich nicht versteht.
Nicht wisst wie dass ist,
wenn einen niemand vermisst.

Deshalb werde ich ohne der Maske nur stören
und niemals wirklich zu euch gehören.
Die Maske ist nicht mein wahres Leben,
aber das wahre Leben wird es für mich nie geben.
Sie frisst meine Seele mehr und mehr auf,
und so endet mein wahrer Lebenslauf.

(eisigerengel)

Die Warnung

Bleib stets in der Nähe Kind pass auf dich auf.
Versprichst du mir Kleines, dass du nicht mit Fremden mit gehst.
Wieder und wieder wurden die Worte mit " Ja" beantwortet.
Kind wenn du auf mich hörst, so wird dir nichts passieren.
Ich verspreche dir passiert nichts, wenn du nicht mit Fremden gehst.
Das Kind hatte das Versprechen eingehalten.
Das traurige jedoch war, dass der Täter nicht der Fremde war.

(eisigerengel)

Lieber Tod,

glaubst du, dass es besser ist für mich
hier zubleiben?
Glaubst du, dass es besser ist für mich
mich durchs Leben zu quälen?
Glaubst du, dass es besser ist für mich
wenn sich meine Träume, Wünsche, Erwartungen nie erfüllen?
Glaubst du, dass es besser ist für mich,
mich mit Leuten abzugeben, die sich Freunde nennen
mir aber manchmal das Leben schwer machen?
Glaubst du, dass dies alles besser ist für mich

... als zu sterben?
... als mich zu erlösen?
... als mir zu helfen???

(eisigerengel)

Du hast dich entschieden zu gehen.
Das Leben konnt’ dir keine Heimat mehr sein.
War nirgends denn Hoffnung zu sehen?
Ich kann nicht, ich will nicht verstehen –
Kann nicht einmal ahnen das Maß deiner Pein.

Du konntest doch lachen und singen.
Die alten Probleme, die schienen gebannt.
Und doch waren nicht zu bezwingen
Die Schatten, die über dir hingen –
Ich habe dich einfach zu wenig gekannt.

Zu spät quält mich nun das Gewissen.
Zu spät stell ich Fragen, such Loyalität
Und Mut zu den richtigen Schlüssen.
Ich hätte dich ernst nehmen müssen –
Doch du hast gehandelt ... ich such dich zu spät.

(eisigerengel)

Auch wenn Du tief unten bist,
es gibt immer eine Treppe,
die nach oben führt.
Such sie und steig alleine hinauf
- aus eigener Kraft -.
Läßt Du Dir helfen?
Reichst Du Jemandem die Hand?
Dann paß auf,
daß es wirklich ein Freund ist,
sonst kann es passieren,
daß er Dich ein paar Stufen hochzieht
und Dich dann wieder los läßt,
doch dann:
fällst Du tiefer,
als zuvor!

(eisigerengel)

Und wieder...

Und wieder
sitze ich bei Euch.
Ich lache und mache Späßchen,
dabei ist mir zum heulen zumute.
Und wieder
einer dieser Abende,
an dem ich mich selbst hasse,
weil ich mich nicht traue,
meine Gefühle zu zeigen.
Und wieder
habe ich alle Chancen
vorüberziehen lassen,
um endlich zu sagen,
was ich fühle.
Und wieder liege ich
abends in meinem Bett und weine,
weil all meine Gefühle
so schwer auf meiner Seele lasten!
Und wieder...
Bitte helft mir, daß ich nie wieder
"und wieder" sagen muß!

(eisigerengel)

Rote Tränen

Schmerz der mich quält, ein neuer Weg der zählt.
Schmerz mit Schmerz besiegen,
und wer ich noch so lang am Boden liegen.
Ich stehe im dunkeln, renne immer gegen eine Wand,
das was ich jetzt brauch ist ein scharfer Gegenstand.
Ich ritze bis rote Tränen fließen,
und Wut und Verzweiflung durch meine Gedanken schießen.
Haltet mich nicht auf, es macht doch keinen Sinn,
der Schmerz lässt mich wissen das ich noch am Leben bin.
Nur so kann ich überspielen was in meinem leben passiert,
und was aus Hoffnungslosigkeit und verlorener Liebe wird.
Ich bin offen und werde nicht Lügen,
lasst mich weiterhin mir Schmerzen zufügen.
Tropfen um Tropfen färbt sich der Boden rot,
eine Seele ist in Not , und mein herz schon lange Tot.
Kann der Realität nicht entkommen,
alles scheint so verschwommen.
Sind es nur die von Tränen überquollenen Augen,
die an eine glückliche Veränderung glauben?
Früher liebte und heute hasse ich mich,
und die roten Meere füllen sich.
Es gibt keine Wende und niemals ein Ende.
Nichts ist wie es mal wahr,
tote Tränen für immer da!

Vergangenheit ....

Sieh nicht zurück ,
geh Deinen Weg ,
vergangen das Glück ,
nur Trauer hier steht ,

Schau Dich nicht um ,
zieh einfach weiter ,
weine nicht drum ,
sei wieder heiter ,

vergiss was einst war ,
es ist nun vorbei ,
das was geschah ,
sei dir nun einerlei ,

denk nicht an mich ,
mein Weg endet hier ,
denk nur an Dich ,
dann ist wieder Kraft in Dir ,

trauer nicht drum ,
wenn ich heut gehe ,
nur das Herz wird stumm,
was ich so sehr erflehe ,

Du brauchst nun die Kraft ,
des Berges Gipfel zu erreichen ,
nach unten war es leicht geschafft ,
nun steig hinauf um auszugleichen ,

all das was Du gegeben hast ,
all das was ich erhielt ,
um nichts der Welt hätt ich verpasst ,
was ich zu dir gefühlt ,

doch nun ists Zeit für dich zu gehen ,
sonst ewig du gefangen ,
mich wirst du eh niemals verstehen ,
geh Freiheit nun erlangen ,

Ich bin schon fort , dreh Dich nicht um ,
ich ging ganz still und leise ,
und finde meinen Frieden nun ,
auf meiner letzten Reise ...

Zu stark , zu schwach

Zu schwach , um zu leben
zu stark , um aufzugeben ,
zu schwach , um bei Dir zu sein ,
zu stark , und doch nur allein ,

zu schwach , um neu anzufangen ,
zu stark , altes zurückzuerlangen ,
zu schwach , um neu zu lieben ,
zu stark , und doch nichts geblieben ,

zu schwach , um noch zu träumen ,
zu stark , nur zu versäumen ,
zu schwach , nicht fähig sich zu erheben ,
zu stark , und doch zu schwach zu leben

verderben

Ich strebe nach Verderben,
ich geb es offen zu.
Die Sehnsucht nach dem Sterben
sie lässt mir keine Ruh.

Ich sehne mich nach Schmerzen,
so merk ich, dass ich bin.
Ich lebe noch im Herzen,
Nur wo liegt da der Sinn?

Ich töte mich nicht selbst,
doch tu auch nichts dagegen.
So vieles ist verfälscht,
hält mich auf meinen Wegen.

Ich liebe das Extreme,
die Nähe an mein Ziel.
Das Glück als eine Träne.
In Not lächle ich viel.

Schwarz als viele Farben,
die mir noch Hoffnung geben.
So viele die auch starben
und sind dennoch am Leben.

Keiner kennt mich so wie ich bin,
keiner kennt mich wirklich.
Da ich jeden Tag, bevor ich das Haus verlasse,
mir eine meiner vielen Masken aufsetzte.
Manchmal trage ich auch eine zu Haus,
da ich mich selber nicht kennen will.
Gehe ich aus, setze ich mir vorher eine fröhliche Maske auf,
egal wie es mir grad geht, meine Gefühle verstecke ich hinter der Maske.
Jeden Tag eine andere Maske,
damit es ja nicht ausfällt.
Ich frage mich, wieso wir überhaupt leben,
keiner ist so wie er ist.
Was wäre, wenn ich ohne einer meiner Masken dürchs Leben gehe,
würden meine Freunde trotzdem noch meine Freunde sein???
Würden sie mich so akzeptieren wie ich wirklich bin???
Ausprobieren will ich es nicht, da ich sie nicht verlieren will,
also werde ich mein ganzes Leben lang Masken tragen.
Keiner, noch nicht mal ich selber, weiß wer ich wirklich bin,
wofür lohnt es sich eigentlich noch zu Leben???
Meine Masken werde ich niemals abnehmen, wenn jemand dabei ist,
das ist aber auch nicht der Sinn des Lebens.
Ich möchte endlich mal sagen können "Ich bin frei",
und das kann ich nur, wenn ich sage:

---- It´s Time To Say Good Bye----

Der Engel des Todes

Der Schleier der Nacht hüllt alles in Dunkelheit.
Stille überall.
Nur in der Ferne höre ich eine Stimme.
Kläglich singt sie von der Einsamkeit.
Allein gelassen, im Schmerz.
Ihre Augen spiegeln die zerbrochene Seele.
Lächelnd reiche ich ihr meine Hand.
Doch alles was ich ihr bieten kann ist der Tod.
Aus leeren Blicken sieht sie mich an.
Eine Träne rinnt über ihre Wange.
Dann lächelt sie und legt ihre Hand in meine.
Langsam erhebe ich mein Schwert.
Kalt blinkt es im fahlen Licht des Mondes.
Doch sie singt immer noch.
Klagend klingt ihre Stimme.
Dann erlischt sie in der Dunkelheit.
Schwarze Flügel trage ich unter meinem Umhang.
Denn ich bin der Bote..
Der Engel des Todes... der schwarze Engel.
Sacht nehme ich ihre Seele in meine Hände.
Schlafen soll sie, für immer.
Nie mehr leide, nie mehr weinen.
Nie mehr alleine sein.

Kann das wirklich Leben sein?
Depressiv, einsam und so allein?
Träume, die ins Nichts vergehen?
Freunde, die Tränen nicht mehr sehen?
Hoffnungslosigkeit vermischt mit Angst und Pein?
Bin ich denn wirklich so allein?

Steine, überall auf dem Weg verstreut,
gibt es denn einen Grund,
wieso man sich an meinem Leid erfreut?
Menschen mit zwei Gesichtern,
die dir alles nur noch schwerer machen?
Menschen,
die mit Freude über dein Leid fröhlich sind und lachen?

Gefühle,
die nur getreten und verscheucht werden?
Leute,
die meinen zu wissen,
dass man feige wär,
jetzt einfach zu sterben?

Wieso macht man es mir so schwer?
Wieso schmerzt das Leben so sehr?

Oder bin ich es,
die sich in die Tiefe gräbt?
Ist es denn nicht schon längst zu spät?

Wieso darf ich nicht leben?
Wird es je nochmal einen Moment geben,
an den ich mit einem Lächeln zurückdenken kann?
Traut sich die Freude nicht mehr an mich heran?

Gibt es je jemanden,
der mir darauf antworten kann?
Oder gibt es nur den Tod,
jetzt oder erst irgendwann?

Ich hab einst gedacht und einfach nur gelacht,
doch dann hab ich gesprochen und mein Herz,
es ist gebrochen...
Kälte, Mauern, Einsamkeit.
Schwieriges Leben,
wann ist es Zeit?

Ihr wisst nicht was ihr tut,
ihr verletzt mich sehr.
Versteht mich immer falsch,
ganz egal was ich auch sage.

Könnt ihr's nicht verstehen?
Wollt ihr's nicht verstehen?

Ich weiß mal was ihr von mir haltet,
weiß nicht was ihr über mich denkt.
Ihr lasst mich im ungewissen,
sagt es mir nicht.

Ich glaube, langsam halt ich das nicht mehr aus,
Kann das nicht mehr hören,
kann das nicht mehr ertragn.
Ich verkrieche mich immer mehr,
seht ihr das nicht?
Versteht ihr das nicht?

Nein, natürlich nicht,
ihr seit ja selber schuld.
Tut mir weh,
missbraucht mein Vertrauen,
und fragt euch auch noch: "Warum kommt sie nicht zurück?"

Eigentlich ist das doch alles ganz einfach,
ich überlegt nur nicht,
kapiert es halt nicht.

Gebt euch doch Mühe,
und ihr werdet sehen,
irgendwann einmal da klappt das auch mit dem verstehen ......

Ein letztes Mal

Ein letzter Schritt
Es ist genug!
Ein letzter Blick
Der Schmerz tut gut
Ein letzter Atemzug

Genug geweint
Genug gelitten
Genug verneint
Genug geschn*tten
Genug gespürt
Genug gelebt
Genug die Seele verschnürt
Nie mehr wiederbelebt

Eine letzte Träne
So rot wie Bl*t
Keine weiteren Probleme
Ein letzter Mal Mut
Nie mehr wieder diese Wut

Genug geweint
Genug gelitten
Genug verneint
Genug geschn*tten
Genug gespürt
Genug gelebt
Genug die Seele verschnürt
Nie mehr wiederbelebt

Der letzte Weg
Es ist nicht mehr weit
Das letzte Gebet
Ich bin bereit
Für den t*d, für die Ewigkeit

Sag mir,
Wie soll ich einen Schritt machen,
Wenn meine Füße gefesselt sind!?

Sag mir,
Wie soll ich dir meine Hand reichen,
Wenn sie gefesselt ist!?

Sag mir,
Wie soll ich schreien,
Wenn ich mein Mund geknebelt ist!?

Sag mir,
Wie soll ich weinen,
Wenn ich keine Tränen mehr hab!?

Sag mir,
Wie soll ich nach dem Weg schauen, den du mir zeigst,
Wenn meine Augen verbunden sind!?

Sag mir,
Wie soll ich kämpfen,
Wenn meine ganze Kraft doch schon verbraucht ist!?

Du sagst so viel....
Und verstehst nicht,
Wenn ich dich einfach nur stumm und hilflos anschau.....

Denn...

Alleine
Hab ich keine
Chance......

Hilfe....

Meine Taten
Geschehen durch Verzweiflung
Meine Worte
Sind gesprochen durch Schmerz
Meine Blicke
Sind gezeichnet von Qualen
Meine Arme
Sind "ein Buch in Haut geschrieben"
Mein Atem
Ist das einzige was meinen Körper am Leben hält
Meine Seele
Ist des t*des Eigentum

Weine
Schreie
Breche zusammen
Halte diesen
Schmerz nicht mehr aus
Er zerreißt mich
Weiß nicht mehr weiter
Ein Kloß im Hals
In der Hand die Kl*nge
Weinend
Am Boden
Auf die andere Hand gestützt
Das Urteil fällend
Die Anklage?
Ungerechtigkeit!
Jemandem weh getan!
Selbstsüchtig gewesen!!!
Selbsthass!!!!

Die Geschworenen ziehen sich zurück
Beraten sich

Sind sich alle einig...

Schuldig!!!!
Die Strafe?
Die Erlösung!
Der t*d!

Wieder so weit
Wieder am Boden
Wieder den Tränen nahe
Wieder die Hand an der Kl*nge
Wieder dieses unglaubliche Verlangen danach
Wieder ein Schritt zurück
Wieder ein kleiner t*d
Wieder eine Träne
Wieder ein Schrei
Doch die Kl*nge
Unbenutzt
Und trotzdem mal wieder ein kleines Stück mehr gestorben

*Ich kann nicht mehr*

Sitze hier, alles schmerzt, kann nicht mehr...
Liege am Boden, habe keine Kraft mehr..
Keine Kraft um aufzustehen,
denn der Schmerz erdrückt mich...
Kann nicht mehr!

Greife nach Tabletten, doch es sind keine
mehr da, brauche sie, ohne sie geht
es nicht mehr!!

Beginne zu weinen, zu zittern, mein Körper
ein einziger schmerz, möchte hinaus aus ihm,
möchte diese Schmerzen nicht mehr spüren..
kann nicht mehr..
will nicht mehr...

Ich liege am Boden,
alles zerstört,
die Tränen laufen, habe keine Kraft mehr,
keine Kraft um sie zu stoppen!

Greife zu Kl*ng*, bl*t läuft über meinen Arm,
fühle mich frei, beginne zu schweben,
schneide weiter, tiefer..
sehe ein Licht in der Dunkelheit..

Der t*d ist so nah,
renne ihm endgegen,
meine roten Tränen laufen immer schneller,
beginne zu schreien:
"Warte t*d, nehm mich mit, ich kann nicht mehr,
so bitte erlöse mich!"

Nacht der Rosen

Ich liege blutend auf schneeweißen Laken,
in einer Nacht voll von Liebe und Schmerz.
Der Schrei meiner Seele wird immer lauter,
ich suche Hilfe für mein weinendes Herz.

Ich möchte liegen in einem Bett voller Rosen,
will schlafen in dem Bett aus Liebe und Tod.
Ich will spüren die Rosen und ihre Dornen,
will mich zudecken mit Blüten so rot.

Ich träume einsam von sinnlichen Stunden,
der blasse Mond scheint mit silbernem Licht.
Ich sehe zum Fenster, hinauf zu den Sternen,
der Schatten meiner Seele fällt auf mein Gesicht.

Ich möchte baden in einem Meer voller Rosen,
spitze Dornen will ich fühlen auf meiner Haut.
Ich will ertrinken in heißem Blut und kalten Tränen,
will etwas spürn, das mir einmal war so vertraut.

Ich bin umgeben von schimmernden Kerzen,
die Zahl meiner Wunden ist schon so groß.
Ich fühle mich hilflos, allein und verloren,
die Qual meiner Seele lässt mich nicht mehr los.

Ich möchte sein wie die edle Rose,
die mit ihrer Schönheit gar jeden verführt.
Denn sie ist versehen mit Stacheln und Dornen,
die jeden verletzen, der sie nur berührt.

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